In einer aussagefähigen Dichtheitsprüfung steckt sehr viel Knowhow
Die Industrie ist heutzutage in der Lage, dank modernster Technik Produkte aller Art mit höchster Genauigkeit herzustellen. Mit den Möglichkeiten steigen aber auch die Anforderungen. Insbesondere in sensiblen Bereichen, in denen es um Sicherheit oder um viel Geld geht, müssen die Produkte perfekt verarbeitet sind. Sie dürfen zum Beispiel keine Leckagen aufweisen. Mit einer Dichtheitsprüfung im Rahmen der Qualitätskontrolle werden Leckstellen ausgeschlossen. Damit die Prüfung wirklich verlässliche Ergebnisse liefert, muss das Verfahren auf hohem Niveau durchgeführt werden.
Für eine Dichtheitsprüfung ist viel Fachwissen erforderlich
Wenn strenge Maßstäbe für ein Produkt gelten, dann muss auch die Dichtheitsprüfung entsprechend streng sein. Mitunter geht es darum, mögliche Fehler zu finden, deren Größe nur Bruchteile eines Millimeters beträgt. Mit bloßem Auge sind derart winzige Leckagen nicht zu erkennen. Daher kommen sehr leistungsfähige Verfahren zum Einsatz, die weitgehend automatisiert sind. So lassen sich Abweichungen von der Norm, die durch menschliches Versagen oder ungenaues Arbeiten zustande kommen, ausschließen.
Bei der Entwicklung von Verfahren zur Dichtheitsprüfung ist viel Knowhow gefragt. Die Experten müssen sich einerseits mit den Produktionsverfahren bestens auskennen, andererseits aber auch die Techniken für die Suche nach möglichen Fehlern immer weiter verbessern. Zudem gilt es in jedem Einzelfall zu prüfen, welche Methode zur Dichtheitsprüfung am besten geeignet ist. Die Möglichkeiten, deren Vor- und Nachteile jeweils abgewogen werden müssen, sind sehr vielfältig. So kann beispielsweise mit Ultraschall nach Leckstellen gesucht werden, es können Wasserstoff und Helium oder Instrumente zur Messung des Differenzdrucks zum Einsatz kommen.
Unabhängig davon, welches Verfahren gewählt wird, geht es immer darum, mögliche Leckagen mit möglichst hoher Sicherheit aufzuspüren. Ein Werkstück, das die Dichtheitsprüfung erfolgreich durchlaufen hat, muss also absolut dicht sein.